Wie ich ein kostenloses Probeabo bei Ancestry ausprobiert habe

Als ich dieser Tage über die Suchfunktion bei Ancestry.de die Sterbeurkunde des Gartendirektors Gustav Meyer gefunden hatte, sah ich dort kaum nähere Angaben zur Person oder zum Ereignis. Glücklicherweise wusste ich, dass er mehrere Vornamen hatte und konnte so mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass sich hinter diesem Eintrag seine Sterbeurkunde befinden könnte:

suche-gustav-meyer

Obwohl ich bereits mit meinen kostenfreien Zugangsdaten angemeldet war, kam ich ohne Abo nicht an das Digitalisat. Statt dessen erschien das Fenster „Es gibt mehr zu sehen“, mit dem Button „JETZT ANMELDEN“:

es-gibt-mehr-zu-sehen

Wollte ich mehr sehen, musste ich mich also anmelden (kennt man jemanden, der ein Abo bei Ancestry hat, könnte man ja auch denjenigen bitten, aber ich wollte sehen, was passiert). Eine Anmeldung mit meinen kostenfreien Zugangsdaten für Aktionstage half mir in diesem Fall nichts, denn ein solcher kostenfreier Aktionszeitraum läuft derzeit nicht. Aber Ancestry bot mir ein kostenloses Probeabo an:

probeabo

Da ich in der Vergangenheit von Ancestry bezüglich einer Abo-Kündigung nicht unangenehm überrascht worden war, nahm ich dieses Abo an.

daten

Im nächsten Schritt wurde ich nach der gewünschten Zahlungsmethode gefragt. Hier stehen EC-Karte, Kreditkarte oder PayPal zur Auswahl. Nachdem ich auch diese Seite ausgefüllt hatte, wurde mir mein kostenloses Probeabo sofort bestätigt:

mitgliedschaft2Die Bestätigung ist übersichtlich und lässt keine Fragen offen. Deutlich wird man auf mögliche Folgekosten und Kündigungsmöglichkeiten hingewiesen (hier von mir in rot gekennzeichnet).

Ich hatte nun im Anschluss die Möglichkeit, in allen deutschen Aufzeichnungen zu suchen und Digitalisate herunterzuladen. Das hat eine Weile in Anspruch genommen, aber am Ende des Tages hatte ich alle Daten, die ich derzeit von Ancestry brauchen konnte.

Nun bin ich immer sehr vorsichtig und verpasse ungerne Fristen. Deshalb dachte ich mir, es schadet sicher nicht, wenn ich gleich das Abo wieder kündige. Nicht, dass ich in den nächsten Tagen nicht dazu komme oder es vergesse und mir dann 12,99 € abgebucht werden.

Die Abo-Kündigung ist wirklich problemlos und geht so schnell, dass ich darüber vergessen habe, einen Screenshot zu machen. Deshalb hier nur ein wirklich schlechter Screenshot von einem Screenshot von der Support-Seite. Da, wo ich den Pfeil gesetzt habe, befindet sich ein Link zu „Abonnement kündigen“. Genau so, wie es hier steht, ist es auch, ist der Link nicht da, gibt es kein Abo!

abo-kuendigung

Und hier noch der Link zu der Supportseite, auf der wirklich haarklein beschrieben steht, wie man das Abo wieder kündigen kann.

Es gibt auch die Möglichkeit, das Abo per E-Mail zu kündigen, was bei mir allerdings nicht funktioniert hat, weil zu dem Zeitpunkt am Server gearbeitet wurde, ich habe jedoch eine andere Mailadresse genannt bekommen. Aber ich habe mich daraufhin dazu entschlossen, über „Meine Kontooptionen“ direkt zu kündigen.

Mich erreichte dann eine Bestätigungsmail für die Kündigung:

bestaetigungsmail-kuendigung

Und genau so ist es auch: An dem Tag, an dem man das Probeabo kündigt, erlischt es auch wieder! Wer also noch nicht mit seiner Suche fertig ist, sollte sich mit der Kündigung noch Zeit lassen, dabei aber im Auge behalten, dass man mindestens zwei Tage vor Ablauf des Abos kündigen MUSS, wenn man nicht in die Zahlungspflicht geraten möchte!

Achtung!

Dieses Probeabo gilt nur für 14 Tage, man MUSS es mindestens 2 Tage vor Ablauf selbst wieder kündigen und man hat pro Kundenkonto nur ein einziges Mal dieses kostenfreie Probeabo zur Verfügung! Die Kündigung wird am selben Tag wirksam!

Gerade eben habe ich entdeckt, dass Ancestry zum Valentinstag ein Rabatt-Angebot bietet, was ja vielleicht darüber hinaus interessant sein könnte. Das Angebot gilt bis zum 19. Feburar 2017 und auch hier gilt es, eine Kündigungsfrist zu wahren. Wer das Kleingedruckte im Auge hat, erlebt keine Überraschungen.

valentinstagangebot

Wie gehabt gilt, dass jeder für seine Handlungen selber verantwortlich ist. Ich bin es nicht! Ich habe hier nur gezeigt, wie die An- und Abmeldung für mich funktioniert hat!